Das Risiko des Starkregens


Starkregenereignisse und deren z. T. dramatischen Konsequenzen nehmen stetig zu. Die damit verbundenen Herausforderungen für Städte, Kommunen und Industrie führen zu einem erhöhten Informationsbedarf.

Am 1. Juni 2017 fand in den Veranstaltungsräumen der Donauhallen in Donaueschingen die zweite Veranstaltung des LVI zum Thema Starkregen-Risiko-Management statt. Mit fast 50 Teilnehmern wurde das Phänomen zunehmender Starkregenereignisse auch in diesem Jahr intensiv diskutiert und durch die Referenten von verschiedenen Seiten beleuchtet. Während in den Beiträgen des mitorganisierenden Ingenieurbüros Weber-Ingenieure GmbH und der Emscher Wassertechnik GmbH die neuen Herausforderungen an Kommunen und Industrie zur Risikovorsorge herausgestellt und technische sowie organisatorische Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt wurden, erläuterte Dipl.-Ing. Michael Koch vom Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis den neuen Leitfaden Starkregenrisikomanagement des Landes Baden-Württemberg und die aktuellen Fördermöglichkeiten zur Erstellung eines Handlungskonzeptes.

In dem Vortrag eines Vertreters des Deutschen Wetterdienstes erfuhren die Teilnehmer die verschiedenen Angebote und Möglichkeiten der Vorwarnung vor Starkregenereignissen. DWA-Rechtsanwalt Dr. Kopp-Assenmacher aus Berlin erläuterte gegen Ende der Veranstaltung die rechtlichen Aspekte einschließlich Pflichten und Haftung insbesondere für Kommunen, die sich aus den neuen Anforderungen ergeben. Dieser letzte Vortrag aus juristischer Sicht erzeugte die intensivste Diskussion des Nachmittags, in der die Tragweite des Themas Starkregen allen Anwesenden bewusst wurde.

Zusammenfassend war die Veranstaltung eine gelungene Möglichkeit, um sich über das Thema Starkregenrisikomanagement umfassend zu informieren und Erfahrungen hierzu mit den Vertretern von Kommunen, Ingenieurbüros, Landratsämtern sowie mit dem anwesenden Rechtsanwalt auszutauschen.

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