Interreg-Projekt "Made in Danube"

Das Interreg-Projekt "Made in Danube", an dem der LVI unter Einbeziehung seiner Cluster seit Anfang 2017 teilnimmt, dient der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Kooperationsaktivitäten kleiner und mittlerer Unternehmen aus dem Bereich der Bio-Ökonomie im Donauraum.

Die wachsende Bevölkerung und die damit verbundene Nachfrage nach erneuerbaren Ressourcen machen die Bioökonomie zu einem wichtigen Element für intelligentes und ökologisches Wachstum in Europa. Der Donauraum jedoch liegt immer noch hinter seinen Möglichkeiten zurück, was die Innovationsfähigkeit der im Donauraum ansässigen KMU im Bereich der Bioökonomie zu einer großen territorialen Herausforderung macht.

Die Entwicklung neuer Produkte und innovativer Services von Unternehmen, insbesondere KMU, erfordert den Zugang zu wissenschaftlichem und angewandtem Forschungs- sowie Innovations-Knowhow. Die Kooperation von Forschungseinrichtungen und Unternehmen ist daher von wesentlicher Bedeutung.

Das Projekt "Made in Danube", das von unserem Partner, dem Steinbeis Europa-Zentrum koordiniert wird, versucht, die Rahmenbedingungen für Wissenstransfer zu verbessern, indem es open-innovation Tools entwickelt, die die Bedürfnisse der Unternehmen mit dem Knowhow der Forschungseinrichtungen verknüpfen. Dies soll insbesondere durch die Integration drei bereits existierender regionaler Initiativen – nämlich "intelligente und innovative Präzisionslandwirtschaft" (Nitra, Slowakei), "Kompetenz-Center im Holzsektor" (Vukovar, Kroatien) und "Biokraftstoff" (Novi Sad, Serbien) -  geschehen.

"Made in Danube" wird darüber hinaus die entwickelten open-innovation Tools implementieren und 15 nachhaltige auf der Bioökonomie basierende Innovations-Partnerschaften aufbauen, an denen sich 40 Unternehmen aus dem Donauraum beteiligen. Auf diese Weise wird das Projekt nicht nur zur Wettbewerbsfähigkeit der KMU in der südöstlichen Donauregion beitragen, sondern auch eine signifikante Veränderung für die gesamte Region erzeugen, indem es regionale Strategien zur intelligenten Spezialisierung (S3) unterstützt.

Das Projekt-Konsortium umfasst 15 Partner und drei assoziierte strategische Partner. Die Projektlaufzeit begann am 1. Januar 2017 und endet am 30. Juni 2019. Teilnehmende Länder sind Deutschland, Kroatien, Rumänien, Österreich, Ungarn, Slowakei, Slowenien, Serbien, die Ukraine und Moldawien. Das Projekt wird durch die EU- Mittel ERDF und IPA kofinanziert.



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Kontakt

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