Pressemitteilungen

LVI: Kein Grund zum Übermut

Industriekonjunktur trotzt weiterhin allen Risiken


Stuttgart, 24. Oktober 2017 – "Auch 2017 wird nicht das Jahr sein, in dem wir das hohe Wachstumsniveau verlassen!" Dies betonte LVI-Vizepräsident Thorsten Klapproth am Dienstag auf einer Pressekonferenz des Industrieverbandes. Tatsächlich zeige sich die Konjunktur weiterhin überaus robust, alle Vorzeichen verhießen ein zufriedenstellendes Jahresende und damit ein gutes Gesamtjahr 2017: "Bestehende weltpolitische Risiken zeichnen sich weiterhin ebenso wenig in den Kennzahlen ab wie die konjunkturtheoretische Sorge, dass die anhaltend positive Entwicklung irgendwann an Grenzen stoßen muss", so Klapproth, der gleichzeitig warnte, nicht übermütig zu werden: "Die Sorgen und Bedrohungen sind sehr real, denn nach wie vor basiert der Erfolg nicht unwesentlich auf Faktoren, die wir nur bedingt beeinflussen können – man denke nur an den Eurokurs oder die Geldpolitik der EZB."

» Pressemitteilung, 24. Oktober 2017

Industrie sieht dem weiteren Jahresverlauf optimistisch entgegen

LVI: Gute Stimmung hält an

Stuttgart, 6. Juli 2017 – Der Start ins Jahr ist geglückt. Die baden-württembergische Industrie ist auf einem positiven Kurs für ein erfolgreiches Gesamtjahr, konstatierte LVI-Vizepräsident Heinrich Baumann anlässlich der Veröffentlichung der LVI-Standpunkte und ergänzte: "Die Vorzeichen für das erste Halbjahr scheinen sich laut den aktuellen Entwicklungen zu bestätigen." Die allgemeine Verunsicherung durch Brexit, Trump und Co. zeichne sich nach wie vor nicht in den Kennzahlen ab. Entsprechend sei die Stimmung in der baden-württembergischen Industrie weiterhin hervorragend. Das Auslandsgeschäft entwickle sich positiv und trage seinen Teil zur guten Stimmung bei. Die Segel seien richtig gesetzt, um deutlich positive Jahresziele zu erreichen. Dennoch bestehe kein Grund zum Übermut; der bisherige Erfolg basiere auf einem schwachen Euro, moderaten Ölpreisen und einer expansiven Geldpolitik der EZB – "Faktoren, auf die wir nur bedingt Einfluss haben", so der LVI-Vizepräsident, der zudem auf unklare innenpolitische Aussichten angesichts der bevorstehenden Bundestagswahl hinwies: "Gerade in den anhaltenden guten Zeiten ist es essenziell, industrie- und standortpolitische Weichen zu stellen, die der Industrie die Möglichkeit geben, auch in einem schwierigeren Umfeld nicht nur zu bestehen, sondern im internationalen Vergleich weiterhin voranzugehen."

» Pressemitteilung, 6. Juli 2017

Gemeinsame Pressemitteilung zum Entwurf zur Fortschreibung des Luftreinhalteplans, Teilplan Stuttgart

Wirtschaftsverbände: Verkehrsbeschränkungen allein sind keine Lösung

Versäumnisse bei Emissionsreduzierung dürfen Betriebe nicht belasten


Elf Organisationen der Wirtschaft sehen die im geplanten Luftreinhalteplan vorgesehenen verkehrlichen Beschränkungen in Stuttgart als teilweise unzumutbar, vor allem aber als ungeeignet an, die Emissionen in der Landeshauptstadt dauerhaft zu reduzieren und die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt wesentlich zu verbessern. Fahrverbote und weitere Verkehrsbeschränkungen allein seien keine Lösung und griffen viel zu kurz.

» Gemeinsame Pressemitteilung, 22.06.17

Erste „Industriewoche Baden-Württemberg“ gestartet – Auftakt mit dem Zukunftsforum „Industrie in Baden-Württemberg“

„Baden-Württemberg kann stolz sein auf seine Industrie. Denn die vielfach mittelständisch geprägten, innovativen Industrieunternehmen und deren Beschäftigte machen das Land erfolgreich und tragen entscheidend zu unserem Wohlstand bei“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bei der Eröffnungsveranstaltung der erstmals stattfindenden „Industriewoche Baden-Württemberg“ am Montag (19. Juni) in Stuttgart. Im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung, dem Zukunftsforum „Industrie in Baden-Württemberg“, standen die Herausforderungen und Chancen für den Industriestandort.

» Gemeinsame Pressemitteilung, 19.06.2017

Industrie bietet Konjunkturrisiken die Stirn und blickt nach vorn
 
LVI: Optimistisch ins neue Jahr

Stuttgart 23. März 2017 – „Nach einem überraschend erfreulichen Jahres-abschluss 2016 ist die Industrie in Deutschland und Baden-Württemberg mit Rückenwind in das neue Jahr gestartet“, berichtete LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch erfreut am Donnerstag anlässlich einer LVI-Pressekonferenz und ergänzte: „Für das erste Halbjahr stehen die Vorzeichen gut.“ Die allgemeine Verunsicherung durch Brexit, Trump und Co. schlage sich (noch) nicht in den Kennzahlen nieder. Entsprechend sei auch die Stimmung in der baden-württembergischen Industrie so gut wie lange nicht mehr. „Ob sich der Kurs im Laufe des Jahres ändert, ist angesichts der vielfältigen Unwägbarkeiten gegenwärtig nur schwer abzuschätzen", betonte der LVI-Präsident, der gleichzeitig an die Entscheidungsträger appellierte, bei den geplanten Maßnahmen zur Luftreinhaltung in Stuttgart nicht zu überziehen: "Das System Stadt muss funktionieren können, im Sinne der Bürger wie der Unternehmen."

» Pressemitteilung, 23.03.2017

Auch die Vizepräsidenten wurden wiedergewählt

LVI: Präsident Koch im Amt bestätigt

Stuttgart, 29.11.2016 Auf der Mitgliederversammlung des Landesverbands der Baden-Württembergischen Industrie e.V. (LVI) wurde Dr. Hans-Eberhard Koch am Dienstag in den Räumen der Siemens AG in Stuttgart für weitere drei Jahre einstimmig zum Präsidenten gewählt. Der Vorsitzende der Geschäftsführung/Gesellschafter der Witzenmann GmbH in Pforzheim tritt seine sechste Amtszeit als Präsident des Spitzenverbands der Südwestindustrie an.

» Pressemitteilung, 29.11.2016 - Personalnotiz

Industrie bietet Konjunkturrisiken die Stirn und blickt nach vorn

LVI: Transformationsprozesse mit Augenmaß angehen!


Stuttgart 29. November 2016 – „Es ist sehr erfreulich, wie die Unternehmen der wenig dynamischen Weltkonjunktur und den globalen Risiken weiterhin die Stirn bieten“, stellte LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch am Dienstag im Vorfeld der LVI-Mitgliederversammlung fest und ergänzte: „Trotz aller unbeantworteten Fragen des Brexit, des US-Wahlausgangs und weiterer Risiken ist die Stimmung in der heimischen Industrie durchaus positiv.“ Die Bremswirkung aus dem Ausland lasse nach, und auch der Binnensektor entwickle sich positiv. Investitionen flössen aber, wegen hoher Arbeits- und Energiekosten, nach wie vor häufig ins Ausland. Nach wie vor werde die Wirtschaft beeinflusst durch niedrige Rohstoffpreise, niedrige Zinsen, geringe Inflation und den schwachen Euro – „günstige Rahmenbedingungen, die sich aber jederzeit ändern können“, wie der LVI-Präsident hervorhob. Das Wachstum im Jahr 2016 werde vor diesem Hintergrund voraussichtlich nicht so deutlich unter die Vorjahreswerte fallen wie zwischenzeitlich befürchtet, jedoch unter dem Bundesdurchschnitt liegen. Gleichzeitig appellierte Koch an die Politik, die großen Transformationsprozesse wie die Energie- oder die Mobilitätswende mit Augenmaß zu gestalten.

» Pressemitteilung, 29.11.2016

Kongress: "Mobilität gestalten - Wirtschaft trifft Politik"

BWIHK und LVI fordern mehr Innovationssignale von Bund und Land


Stuttgart, 24. Oktober 2016 – Moderne Wirtschaftsverkehre müssen zukunftsfähig bleiben und Schritt halten können mit neuen technischen Möglichkeiten und Entwicklungen. „Wir wollen, dass Baden-Württemberg die Nummer eins bei der Entwicklung moderner Technologie bleibt“, forderte Dr. Hans-Eberhard Koch, Präsident des Landesverbands der Baden-Württembergischen Industrie (LVI). „Dazu muss die Politik auch weiterhin den Einsatz innovativer Fahrzeug- und Transportkonzepte wie Lang-Lkw und Autonomes Fahren ermöglichen und fördern“, bekräftigte Dr. Peter Kulitz, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK). Nicht das Verbot von bestimmten Technologien, sondern eine größtmögliche Offenheit für neue Entwicklungen und Technologieneutralität seien erfolgversprechende Ansätze.

» Gemeinsame Pressemitteilung von BWIHK und LVI

Vielfältige Hemmnisse für die Industrie

LVI: „Dynamisch ist anders!“


Stuttgart 21. September 2016 – „Die wenig dynamische Weltkonjunktur und die Wachstumsschwäche wichtiger Schwellenländer berühren uns zunehmend“, stellte LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch am Mittwoch in Stuttgart fest und ergänzte: „Das Votum pro Brexit und die damit verbundenen Fragen sowie die Diskussionen um TTIP belasten die Stimmung in der heimischen Industrie zusätzlich.“ Neutralisierend wirkten im ersten Halbjahr zumindest die Binnennachfrage und der europäische Markt. Unterdessen flössen Investitionen, wie bereits in der Vergangenheit, wegen Arbeits- und Energiekosten ins Ausland. Auch sei die Wirtschaft nach wie vor beeinflusst durch niedrige Rohstoffpreise, niedrige Zinsen, geringe Inflation und den schwachen Euro. Entsprechend verhalten bewerteten die Unternehmer die Lage, wenn auch der Blick nach vorn positiv bleibe. Es sei enorm wichtig, „durch Freihandelsabkommen wie CETA und TTIP den Marktzugang für die heimischen Unternehmen zu verbessern und durch die Beseitigung von Handelshemmnissen Kosten zu senken“, unterstrich der LVI-Präsident.

» Pressemitteilung, 21.09.2016

Wirtschaftsverbände in Baden-Württemberg unterstützen TTIP und CETA

Stuttgart, 15.09.2016 - Fünf große Wirtschaftsverbände des Landes haben sich in einer gemeinsamen Erklärung für einen möglichst zeitnahen Abschluss der Verhandlungen bzw. für die Ratifizierung der Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) und mit Kanada (CETA) ausgesprochen. Die beiden Abkommen dürften nicht scheitern, sondern müssten zu gründlich verhandelten Ergebnissen geführt  werden.

» Wirtschaftsverbände in Baden-Württemberg unterstützen TTIP und CETA

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Maßnahmenpaket zur Integration und Beschäftigung

Stuttgart 10.08.2016 - Im Jahr 2015 wurden in Deutschland 1,1 Millionen geflüchtete Menschen registriert. Auch für das Jahr 2016 und die darauf folgenden Jahre ist von einer Flüchtlingszuwanderung in deutlich sechsstelliger Zahl auszugehen. Daran anknüpfend hat das BAMF allein für das Jahr 2016 die Zielsetzung ausgegeben, bis zu einer Million Asylentscheidungen zu treffen, was für Baden-Württemberg 130.000 Anträge bedeuten würde. Angesichts einer Gesamtschutzquote in den ersten Monaten des Jahres 2016 von im Durchschnitt mehr als 60 Prozent ist also damit zu rechnen, dass im Laufe des Jahres 2016 in Baden-Württemberg bis zu 78.000 anerkannte Asylbewerber einen grundsätzlich uneingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt erlangen werden. Die Voraussetzungen für eine gelingende Arbeitsmarktintegration sind dabei individuell sehr verschieden, es ist jedoch insbesondere von hohen Sprachförderungs- und Qualifizierungsbedarfen auszugehen.

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Kaum absehbare Folgen des Ausstiegs

LVI: Der Brexit tut uns weh

Stuttgart 24. Juni 2016 – „Das gestrige Votum der Bürger Großbritanniens, die Europäische Union zu verlassen, ist ein harter Schlag für den europäischen Gedanken und für die Wirtschaft auf beiden Seiten“, stellte der Präsident des Landesverbands der Baden-Württembergischen Industrie, Dr. Hans-Eberhard Koch, ernüchtert fest und verwies auf die starken wirtschaftlichen Verflechtungen: „Großbritannien liegt bekanntlich auf Platz 6 der wichtigsten Exportländer für Baden-Württemberg, gerade hiesige Schlüsselindustrien wie die Automobilindustrie und der Maschinenbau erzielen dort sehr nennenswerte Umsätze. Inwieweit diese in der künftigen, derzeit völlig unklaren Konstellation noch erzielt werden können, bleibt abzuwarten bzw. muss in den nächsten Monaten sehr gut verhandelt werden.“

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Angespannte Rahmenbedingungen für die Industrie

Industriekonjunktur: Licht und Schatten

Stuttgart 21. Juni 2016 – „Die allgemeine Abkühlung der Weltkonjunktur und die Wachstumsschwäche wichtiger Schwellenländer kommt nun bei der Nachfrage nach Industrieprodukten aus Baden Württemberg an“, stellte LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch anlässlich der LVI-Pressekonferenz fest und ergänzte: „Zusätzlich belastet die Diskussion um einen möglichen Brexit und die damit verbundenen Ängste der Unternehmer die heimische Wirtschaft.“ Dagegen stehe weiterhin als tragende Säule der private Konsum, und auch verschiedene staatliche Ausgaben, die positive Impulse auslösen. Auch die Eurozone sei noch auf einem guten Weg. „Die global nachlassende Dynamik lässt heimische Unternehmen aber weiterhin nur zögernd investieren“, so Dr. Koch. Investitionen flössen, wie bereits in der Vergangenheit, wegen Arbeits- und Energiekosten ins Ausland. Ebenso werde die Wirtschaft nach wie vor gepusht durch niedrige Rohstoffpreise, niedrige Zinsen, geringe Inflation und den schwachen Eurokurs. Gleichzeitig stellten sich zu Beginn der neuen Legislaturperiode einige Fragen zu den wirtschaftspolitischen Schwerpunkten der kommenden Jahre – und deren Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Industrie und des Standorts.

» Pressemitteilung, 21.06.2016

Koalitionsvertrag setzt einige sinnvolle Schwerpunkte

LVI: Der Innovationsfokus lässt hoffen

Stuttgart 2. Mai 2016 – „Wenn die neue Landesregierung dem allerersten Eindruck ihres Koalitionsvertrags gerecht werden und die Innovation auf eine Stufe mit der Nachhaltigkeit stellen will, ist mir vor den nächsten Jahren nicht bange“, unterstrich LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch angesichts des heute vorgelegten Entwurfs der grün-schwarzen Koalitionsvereinbarung. „Doch natürlich“, so Koch weiter, „ist Papier geduldig. Es wird darauf ankommen, wie man diesen Anspruch mit Leben füllt.“ Er sehe einige sehr sinnvolle Ansätze und Schwerpunktsetzungen, die das neue Bündnis hoffentlich rasch konkretisiere.

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Gemeinsamer Appell an die zukünftige Landesregierung

Vier Verbände sind sich einig: Trendumkehr bei Grund- und Grunderwerbsteuer notwendig

Der Baden-Württembergische Handwerkstag, der Landesverband der Baden-Württembergischen Industrie, der Bund der Steuerzahler Baden-Württemberg sowie der Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe Baden-Württemberg haben in einem gemeinsamen Schreiben die Spitzen von Grünen und CDU in Baden-Württemberg im Rahmen der Koalitionsverhandlungen aufgefordert Steuererhöhungen auszuschließen. Im Koalitionsvertrag sollte klar formuliert werden, dass die Landesregierung Entlastungen bei der Grunderwerbsteuer anstrebt, zumindest aber Erhöhungen ausschließt und sich für eine aufkommensneutrale Lösung bei der anstehenden Reform der Grundsteuer einsetzen wird.

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Baden-württembergische Wirtschaft fordert zügige Regierungsbildung statt politischem Stillstand

Arbeitgeber und LVI: „Sehen bei Grün-Schwarz ausreichende Gemeinsamkeiten in der Wirtschafts- und Bildungspolitik“

Stuttgart, 22. März 2016 - Die Spitzenverbände der baden-württembergischen Wirtschaft haben die verantwortlichen Politiker von Grünen und CDU zu einer zügigen Regierungsbildung aufgerufen, nachdem andere Koalitionsmöglichkeiten von einzelnen Parteien ausgeschlossen worden sind. „Wir benötigen jetzt schnell klare und stabile Verhältnisse“, erklärten die Hauptgeschäftsführer der Arbeitgeber Baden-Württemberg, Peer-Michael Dick, und des Landesverbandes der Baden-Württembergischen Industrie (LVI), Wolfgang Wolf, am Dienstag in Stuttgart: „Politischer Stillstand wäre schädlich für ein wirtschaftliches Spitzenland wie Baden-Württemberg.“

» LVI und Arbeitgeber Baden-Württemberg zur Regierungsbildung

Gemeinsame Erklärung der Arbeitgeber Baden-Württemberg und des Landesverbandes der Baden-Württembergischen Industrie (LVI) zum Ausgang der Landtagswahl:

Anlässlich des Ausgangs der Landtagswahl erklären die Arbeitgeber Baden-Württemberg und der Landesverband der Industrie (LVI) als Spitzenorganisationen der freien Wirtschaft im Land gemeinsam:

„Die Bürger Baden-Württembergs haben gewählt und damit ihren politischen Willen zum Ausdruck gebracht. Das Wahlergebnis ist sicherlich maßgeblich durch das aktuelle Flüchtlingsthema geprägt. Die großen Unterschiede zu den Ergebnissen in Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt zeigen aber auch, dass es starke landespolitische Faktoren gab. Erschreckend für uns sind die hohen Stimmenanteile der AfD. Wir halten viele programmatische Elemente der AfD und Aussagen von Repräsentanten dieser Partei für hochproblematisch. Diese Partei schürt Vorurteile und Ressentiments, bietet aber keine praktikablen Lösungen für die großen Herausforderungen. Wir gehen fest davon aus, dass alle anderen im Landtag vertretenen Parteien an ihren Absagen an eine Koalition mit der AfD festhalten.

» LVI und Arbeitgeber Baden-Württemberg zur Landtagswahl

Gemeinsamer Wahlaufruf

Für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandortes zählt jede Stimme


Stuttgart, 10. März 2016 – Am Sonntag werden mit der Wahl die Weichen für die nächsten fünf Jahre gestellt.

Die Spitzen des BWIHK, des BWHT und des LVI fordern Sie deshalb auf: Bestimmen Sie mit Ihrem Votum am 13. März die Zukunft des Landes!

» Gemeinsamer Wahlaufruf

LVI formuliert Erwartungen an die Landespolitik

Industriekonjunktur: Holpriger Start ins Wahljahr
 

Stuttgart, 17. Februar 2016 – „Die Weltkonjunktur kühlt ab und auch die Wachstumsschwäche wichtiger Schwellenländer hinterlässt deutliche Bremsspuren bei der Nachfrage nach Industrieprodukten aus Baden Württemberg“, stellte LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch anlässlich der LVI-Pressekonferenz zum Jahresauftakt fest und fügte hinzu: „Das verringerte Wachstum in den Schwellenländern und in den USA belastet die exportorientierte heimische Industrie zusätzlich. Der private Konsum und die staatlichen Ausgaben für Flüchtlinge lösen dagegen positive Impulse aus.“ Auch die Eurozone scheine konjunkturell auf dem richtigen Kurs.
 
» Pressemitteilung, 17.02.2016

Spitzenverband wünscht sich mehr Pragmatismus

LVI: Industrie braucht Handlungsspielräume

Stuttgart, 8.12.2015 - Auf der Mitgliederversammlung des Landesverbands der Baden-Württembergischen Industrie e.V. (LVI) am 8. Dezember bei GE Germany in Mannheim hielt Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch in industriellem Ambiente ein Plädoyer für einen pragmatischen Politikansatz innerhalb klarer, verlässlicher Rahmenbedingungen. Dies gelte beispielsweise für die großen technologischen Veränderungen, die die nächsten Jahre bestimmen werden, aber auch für die Flüchtlingssituation an unserem Standort. Im internen Teil der Mitgliederversammlung war zuvor ein neuer LVI-Vizepräsident gewählt worden.

» Pressemitteilung, 8.12.2015

Neue Herausforderungen im zweiten Halbjahr - alte Risiken bleiben bestehen

LVI: Konjunktur ohne Dynamik


Stuttgart 20. Oktober 2015 – „Die Industrie im Südwesten zeigt sich weiterhin stabil. Wirkliche Dynamik kommt aber konjunkturell nicht auf.“, stellte LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch anlässlich der LVI-Pressekonferenz zum dritten Quartal fest und fügte hinzu: „Die Wirtschaft wird nach wie vor getrieben von der Auslandsnachfrage. Die USA spielen eine gewichtige Rolle und auch der europäische Binnenmarkt zeigt sich stärker. Dahingegen entwickeln sich die Schwellenländer unverkennbar schwächer. Trotz einer momentan relativ stabilen Weltwirtschaft gibt es eine Reihe von großen Risiken: Geopolitisch ist der Ukraine-Konflikt nicht ausgestanden und die Brandherde im Nahen Osten stellen Europa, insbesondere Deutschland, mit der Flüchtlingsthematik vor neue Herausforderungen.“ Ebenfalls sei die Griechenlandproblematik zwar in den Hintergrund der öffentlichen Wahrnehmung getreten aber keinesfalls gelöst. Zusätzlichen Zündstoff liefere die Abgas-Manipulation von VW in den USA, deren Folgen für die deutsche Industrie noch nicht absehbar seien. „Außerdem „dopen“ niedrige Öl- und Materialpreise, Zinsen und Inflation weiterhin die Konjunktur“, so der LVI-Präsident ergänzend.

» Pressemitteilung, 20.10.2015

Industrie will Flüchtlinge beschäftigen – Planbarkeit muss erhöht werden

LVI: Schnell und verlässlich integrieren!

Stuttgart 20. Oktober 2015 – „Natürlich stellt uns der historisch einmalige Zuwanderungsstrom vor ebenso einmalige Herausforderungen.“ Daran ließ der Präsident des Landesverbandes der Industrie (LVI), Dr. Hans-Eberhard Koch, am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz keine Zweifel. Gleichzeitig gelte es, nicht nur die Fakten zu akzeptieren, sondern auch die Chancen der unerwarteten Zuwanderung für den hiesigen Arbeitsmarkt anzuerkennen und zu nutzen: „Es ist ehrenwert und humanitär, Menschen in Not eine Perspektive zu bieten. Wenn uns diese Menschen dann helfen, Baden-Württemberg voranzubringen: umso besser!“

» Pressemitteilung, 20.10.2015

LVI: Zur konjunkturellen Lage

Kein Grund zur Euphorie


Stuttgart, 12. August 2015 - Die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamts vermitteln auf den ersten Blick ungetrübte Aufschwunghoffnungen für die Industrie: gute Auftragseingänge im Juni, starke Zunahmen des Exports, Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. „Schaut man aber genauer hin, ist die Entwicklung nicht so eindeutig positiv: die Umsätze des Halbjahres sind durch Währungseffekte stark beeinflusst“, stellte LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch relativierend fest. Der Euro sei gegenüber fast allen wichtigen Währungen deutlich schwächer geworden. Des Weiteren hätten die Antriebskräfte im Export in den letzten Monaten nachgelassen, v.a. durch die schwächere Entwicklung in China.

» Pressemitteilung, 12.08.2015

Gemeinsame Erklärung "Weltoffenes Baden-Württemberg"

Stuttgart, 24.07.2015 - Die Landesregierung sowie der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag, die Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände, der Baden-Württembergische Handwerkstag, der LVI und der Deutsche Gewerkschaftsbund Bezirk Baden-Württemberg haben sich in einer gemeinsamen Erklärung für mehr gesellschaftliche Teilhabe von Flüchtlingen durch verstärkte Integration in den Arbeitsmarkt ausgesprochen.

» Pressemitteilung, 24.07.2015

Unkalkulierbare Risiken trüben die Stimmung für das zweite Halbjahr

LVI: Konjunktur „wie gehabt“


Stuttgart 1. Juli 2015 – „Die heimische Industrie hat sich im ersten Halbjahr gut geschlagen“, stellte LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch anlässlich der Vorstellung der neuesten „LVI-Standpunkte“ fest und fügte einschränkend hinzu: „Die weltwirtschaftliche Entwicklung weist allerdings nur eine schwache Dynamik auf. Die Auslandsnachfrage, speziell aus den USA, China und den asiatischen Schwellenländern, bleibt der Treiber der Wirtschaft im Land. Die zugespitzte Griechenlandproblematik birgt zusätzlich zu den geopolitischen Krisen in der Ukraine sowie im Nahen Osten unberechenbare Risiken.“ Das erste Halbjahr sei relativ positiv ausgefallen, Deutschland – allen voran Baden-Württemberg – habe trotz der Risiken von den weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen profitiert. Wie die Stimmungsindikatoren indes andeuten, gehen die Unternehmen von eingetrübten Zukunftsaussichten aus.

» Pressemitteilung, 01.07.2015

apm2.jpg LVI-Aktion PRO Mittelstand fordert mittelstands- und industriefreundliche Rahmenbedingungen

Ostfildern/ Kirchheim u.T. – 24.6.2015         „Die Investitionen der Unternehmen in Deutschland sind wesentlich schwächer als noch vor ein paar Jahren. Viele gehen lieber ins Ausland als in Deutschland zu investieren. Daher appellieren wir an die Politik, endlich wieder verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen, also realistische und belastbare politische Konzepte vorzulegen und umzusetzen, etwa in der Steuer- und Energiepolitik, um so die heimische Wirtschaft zu fördern.“, betonte LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch im Rahmen der Aktion PRO Mittelstand des LVI bei der Keller Lufttechnik GmbH + Co. KG in Kirchheim/Teck.

» Pressemitteilung, 24. Juni 2015 zur Aktion PRO Mittelstand

Südwestwirtschaft stellt Lösungsvorschläge für verfassungsfeste Erbschaftsteuer vor

Alle politischen Kräfte des Landes gefordert

Stuttgart, 17. Juni 2015 – Die Südwestwirtschaft sieht die erfolgreichen Familienunternehmen Baden-Württembergs und die über Jahrzehnte gewachsenen Wirtschaftsstruktur des Landes auch nach den im Referentenentwurf zur Erbschaftsteuerreform enthaltenen punktuellen Verbesserungen gefährdet. Der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK), der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) und der Landesverband der Baden-Württembergischen Industrie (LVI) haben deshalb konkrete Verbesserungsvorschläge für die wichtigste wirtschaftspolitische Maßnahme der Legislaturperiode vorgelegt. Die Spitzenverbände warnen vor einem Ausverkauf und fordern die Landesregierung sowie die Abgeordneten in Land- und Bundestag auf, sich mit ihrer Stimme für die Familienunternehmen des Landes stark zu machen.

» Pressemitteilung BWIHK, BWHT und LVI, 17.06.2015 zur Erbschaftsteuer

Novelle des Naturschutzgesetzes: Industrie sieht Licht und Schatten

Stuttgart – 10.6.2015     Der vom Kabinett beschlossene Entwurf einer Novelle des Naturschutzrechts in Baden-Württemberg wird vom Landesverband der Baden-Württembergischen Industrie (LVI) als kleiner Fortschritt gegenüber den im Anhörungsentwurf angedachten Regelungen angesehen. Wichtige Anliegen der Wirtschaft wurden jedoch nicht berücksichtigt.

» Pressemitteilung, 10.06.2015

Wirtschaft und Politik mahnen Seehofer zur Raison beim Trassenbau – Blockade-gebaren gefährdet Energiewende massiv

Stuttgart, 18. Mai 2015 – Die Netzausbauplanung bewegt sich in einem festgelegten gesetzlichen Rahmen, welchem alle Länder – auch Bayern – und der Bund zugestimmt haben. Diesen Konsens ständig in Frage zu stellen, blockiert das Gelingen der Energiewende und verhindert unternehmerische Planungssicherheit. Seehofers beharrliches Nein verärgert vor allem auch Umweltminister Franz Untersteller: „Es geht hier um Ja oder Nein zum Netzentwicklungsplan, nicht nur um ein paar marginale Änderungen, wie Bayern gerne glauben mache möchte. Wenn SuedLink kippt – und nichts anderes bedeutet der Vorschlag der bayerischen Wirtschaftsministerin – dann würde das drei Jahre Zeitverzögerung bedeuten.“ Mit Abschalten der Kernkraftwerke 2022 fällt alleine in Baden-Württemberg rund ein Drittel der Stromerzeugung weg. Dieser Ausfall muss entsprechend kompensiert werden, z. B. durch Windstrom aus dem Norden Deutschlands. Dazu bedarf es des Netzausbaus als schnellste und effektivste Maßnahme, um große Mengen erneuerbaren Stroms in unser Energiesystem im Süden zu bringen.

» Pressemitteilung, 18.05.2015

Wirtschaftliche Rahmendaten verführen zu verteilungspolitischen Wohltaten

LVI: Nicht blenden lassen von günstiger Konjunktur


Stuttgart, 9. April 2015 „Die heimische Industrie ist akzeptabel in das neue Jahr gestartet.“ Dies stellte LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch anlässlich der Vorlage der jüngsten Ausgabe der LVI-Standpunkte fest, um dann hinzuzufügen: „Aber wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass die Konjunktur im Augenblick von den positiven Auswirkungen des niedrigen Ölpreises, der niedrigen Zinsen, der geringen Inflation und des schwachen Eurokurses profitiert. Mittel- bis langfristig könnten sich die Effekte aber als fatal erweisen.“ Das erste Quartal habe sich verhalten positiv, mit Luft nach oben, gezeigt, so der LVI-Präsident, was sich auch in den Stimmungsindikatoren widerspiegle; die Risiken und zunehmenden Belastungen seien indes weiterhin vielfältig.

» Pressemitteilung, 09.04.2015 zur Wirtschaftslage

Erben nicht abschrecken, sondern zur Verantwortung ermuntern!

LVI: Erbschaftsteuer gefährdet Wirtschaftsstruktur


Stuttgart, 9. April 2015 „Die baden-württembergische Industrie sorgt sich um ihre Strukturen und letztlich um ihre Schlagkraft, wenn es nicht gelingt, den Generationenübergang auch künftig so attraktiv zu gestalten, dass Erben nicht abgeschreckt, sondern zu unternehmerischer Verantwortung ermuntert werden.“ Dies betonte LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch anlässlich der Vorlage der jüngsten Ausgabe der LVI-Standpunkte mit Blick auf die derzeit diskutierten Vorschläge zur Neujustierung der Erbschaftsteuer, ehe er ergänzte: „Und die Politik wäre gut beraten, diese Sorge zu teilen.“ Derzeit allerdings könne er zwar über das Bundesverfassungsgericht sagen, dass es die mittelständische Struktur von Wirtschaft und Industrie als schützenswert betrachte; in der politischen Landschaft müsse man diesbezüglich indes manches Fragezeichen setzen.

» Pressemitteilung, 09.04.2015 zur Erbschaftsteuer

Nicht auf dem Status quo ausruhen

LVI: Innovationsland Nr. 1 bleiben!

Stuttgart, 9. April 2015 „Dank seiner Wirtschaftsstruktur hat Baden-Württemberg das höchste Innovationspotenzial in der EU“, verkündete LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch anlässlich der Vorlage der jüngsten Ausgabe der LVI-Standpunkte, fügte aber hinzu: „Es ist wichtig dass wir uns nicht auf diesem hohen Niveau ausruhen.“ Gerade in einer rohstoffarmen Volkswirtschaft sei die Fähigkeit, neues Wissen zu generieren, hieraus systematisch Ideen zu entwickeln und diese zügig in marktfähige Produkte und Dienstleistungen zu überführen, eine zentrale Voraussetzung, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. „Zur Erhaltung der Innovationskraft Baden-Württembergs sind günstige Rahmenbedingungen essenziell“, so der LVI-Präsident.

» Pressemitteilung, 09.04.2015 Innovation

Gemeinsame Erklärung von Politik, Wirtschaft und Umweltverbänden zum SuedLink

Stuttgart: Am 6. März wurde auf Initiative des Umweltministeriums im Rahmen einer gemeinsamen Erklärung von Politik, Wirtschaftsorganisationen und Umweltverbänden ein umfassendes Bürgerdialogverfahren angestoßen. Die Erklärung betrifft den geplanten Bau der Stromübertragungsleitung SuedLink von Brunsbüttel nach Großgartach, mit der Windstrom aus dem Norden Deutschlands nach Baden-Württemberg transportiert werden soll. » Pressemitteilung, 06.03.2015

Falsche Richtung bei der Erbschaftsteuer?

LVI: Familienunternehmen nicht in Bedrängnis bringen!


„Aus Sicht der baden-württembergischen Industrie ist es sehr bedenklich, dass das Bundesfinanzministerium erwägt, die großen Familienunternehmen mehr als bisher zu belasten“, sagte LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch anlässlich der vorliegenden ersten Eckpunkte für die künftige Erbschaftsteuer. „Der Mittelstand, das vielgerühmte Rückgrat der Wirtschaft, ist stabil“, so Koch weiter, „aber auf Dauer trägt auch die stärkste Wirbelsäule Schäden, wenn man sie über die Maßen belastet.“ » Pressemitteilung, 26.02.2015

Schreckensszenarien aus dem Spätsommer sind nicht eingetreten

LVI: Die Dynamik bleibt gering, die Stimmung solide


Stuttgart, 18. Dezember 2014 „Wir sind froh, dass die Schreckensszenarien, die aufgrund schwächerer Entwicklungen im Spätsommer verbreitet wurden, nicht eingetreten sind.“ Dies stellte LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch anlässlich der Vorlage der jüngsten Ausgabe der LVI-Standpunkte fest, um dann hinzuzufügen: „Aber wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass die Industrie vor Herausforderungen steht, für die sie viel Kraft aufbringen muss. Dazu bedarf es geeigneter politischer Rahmenbedingungen.“ Insgesamt, so der LVI-Präsident, habe sich die zweite Jahreshälfte verhalten positiv gezeigt, was sich auch in den Stimmungsindikatoren widerspiegle; die Risiken seien indes weiterhin vielfältig, und es gelte, sich der anhaltenden Investitionszurückhaltung der deutschen Industrie anzunehmen. „Die Politik“, so Dr. Koch, „muss mit marktwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und einem industriefreundlicheren Klima gegensteuern. » Pressemeldung, 18.12.2014

Industrie verknüpft Standortsicherung mit Rahmenbedingungen

LVI: Investitionen erfordern Verlässlichkeit


Stuttgart, 13.11.2014 Auf der Mitgliederversammlung des Landesverbands der Baden-Württembergischen Industrie e.V. (LVI) am 13. November im Stuttgarter Porsche-Museum gab Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch einen Einblick in die großen Herausforderungen für den Produktionsstandort Baden-Württemberg: Digitalisierung, Klimaschutz, Energiewende sowie Globalisierung und Flexibilisierung. Ministerpräsident Winfried Kretschmann unterstrich in seiner Ansprache die Bedeutung der Digitalisierung für den Standort, Hausherr Matthias Müller legte Wert auf die industrielle Wertschöpfung im Land. » Pressemitteilung, 13.11.2014

LVI zu Industrie 4.0

Stuttgart, 17. Oktober 2014 Die Berichterstattung zur jüngsten Pressekonferenz des LVI erweckt in der Öffentlichkeit teilweise den Eindruck, der Landesverband der Baden-Württembergischen Industrie stehe dem aktuellen politischen Fokus auf das Thema Industrie 4.0 oder gar dem Thema selbst negativ gegenüber. Dieser Eindruck ist nicht zutreffend. Gerne klären wir kurz die Position des LVI. » Pressemitteilung, 17.10.2014

Industrie fordert investitionsfreundlicheres Klima

LVI: konjunkturelle Abkühlung zeigt „neue Normalität“


Stuttgart, 15. Oktober 2014 Die schwachen Auftragseingänge und Umsätze der Industrie in den letzten Monaten führen zu heftigen Diskussionen über die Ursachen. Neben einer schwächeren weltwirtschaftlichen Entwicklung, bedingt durch den Euroraum und einige Schwellenländer, und den geopolitischen Krisen kommen die falschen wirtschaftspolitischen Weichenstellungen in Deutschland auf den Radar. „Die Politik hat die Erwartungen der Wirtschaft massiv enttäuscht, was zu rückläufigen privatwirtschaftlichen Investitionen führt“, stellte LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch am Mittwoch in Stuttgart besorgt fest. „Von immenser Wichtigkeit für die Industrie und den Standort Deutschland ist es daher, dass sich die politischen Entscheidungsträger wieder auf marktwirtschaftliche Lösungen und industriefreundliche Wirtschaftspolitik besinnen“, so Dr. Koch, „strohfeuerartige Konjunkturprogramme sind der falsche Weg“.

» Pressemitteilung, 15.10.2014

Baden-württembergische Wirtschaft präsentiert Vorschlag für einen „Pakt für dauerhafte Vollbeschäftigung“

Die Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände in Baden-Württemberg haben am Donnerstag als Gegenvorschlag zu dem von der Landesregierung geplanten gesetzlichen Bildungsurlaub einen „Pakt für dauerhafte Vollbeschäftigung“ vorgestellt. Er sieht ziel- und passgenaue Fördermaßnahmen zur Arbeitsmarktintegration und Qualifizierung von Personengruppen vor, die sich besonders schwer auf dem Arbeitsmarkt tun.

Der Gegenvorschlag wird von den Spitzenorganisationen der baden-württembergischen Wirtschaft getragen, den Arbeitgebern Baden-Württemberg, der Arbeitgeber-Dachorganisation mit 42 Mitgliedsverbänden aus Industrie, Handwerk, Handel, Dienstleistungen und Landwirtschaft, darunter Südwestmetall, sowie dem Landesverband der baden-württembergischen Industrie (LVI) mit mehr als 30 Mitgliedsorganisationen, darunter der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, VDMA Baden-Württemberg.

» Pressemitteilung, 07.08.2014

LVI: Bei der Umsetzung der Energiewende hakt es gewaltig

Konjunktur: Verstetigung auf stabilem Niveau

Stuttgart, 4. Juni 2014 Der zarte Wachstumskurs, der sich seit Ende 2013 abzeichnete, hat sich zu einer moderaten Verstetigung der konjunkturellen Belebung entwickelt. „Privater und öffentlicher Konsum im Inland sind im Moment eine stabile Basis für die wirtschaftliche Entwicklung“, betonte LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch, ergänzte aber sogleich: „Die Risiken sind jedoch allgegenwärtig.“ Die Lage in der Ukraine sowie die Unsicherheit an den Finanzmärkten wirken weiterhin belastend, zudem verursacht die Europawahl manche Sorgenfalte. Umso wichtiger, dass die Politik hierzulande die Weichen richtig stellt: Rahmenbedingungen für Investitionen, Wachstum und Beschäftigung müssen stimmen, um die hiesige Industrie auf einen nachhaltigen und höheren Wachstumspfad zu führen. „Priorität hat dabei die Energiewende“, unterstrich der LVI-Präsident, der zudem mahnend auf die Verkehrsinfrastruktur blickte. » Pressemitteilung, 04.06.2014

Wiedernutzung von Industrie- und Gewerbeflächen:
Internetplattform INA mit neuen Partnern!


Der Landesverband der Baden-Württembergischen Industrie (LVI) bietet mit dem Projekt INA und der Internetplattform www.ina-projektentwicklung.de ein zielgerichtetes Angebot zur Aktivierung und Wiedernutzung von Industrie- und Gewerbeflächen. INA richtet sich an Unternehmen, die Flächen suchen oder veräußern wollen. Seine Leistungsfähigkeit kann INA insbesondere bei vorgenutzten Flächen, die nicht in die herkömmlichen Vermarktungsraster passen, voll ausspielen.
» Pressemitteilung, 26.05.2014

 Das Herz Europas schlägt in jedem baden-württembergischen Unternehmen!

Ihre Stimme am 25. Mai stärkt unseren wichtigsten Handelspartner


Am 25. Mai wird mit der Wahl von Vertreterinnen und Vertretern ins europäische Parlament der Grundstein für die Ausrichtung der Wirtschaftspolitik in den kommenden fünf Jahren gelegt. Europa bestimmt den Alltag der Wirtschaft maßgeblich: Bis zu zwei Drittel unserer Gesetze – abhängig vom jeweiligen Fachbereich – haben ihren Ursprung im europäischen Parlament. Baden-Württemberg exportiert außerdem ebenso viele Waren in die EU-Länder, unserem wichtigsten Handelspartner. » Pressemitteilung, 21.05.2014 von BWIHK, BWHT und LVI zur Europawahl

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Eröffnung des Innovation Alliance Centers „Danubius Design“ im LVI

Stuttgart, 31. März 2014      Am 31. März eröffnete der Landesverband der Baden-Württembergischen Industrie e.V. (LVI) zusammen mit seinem Partner, dem International Institute for Integral Innovation (4i), im Beisein von Peter Friedrich, Minister für Bundesrat, Europa und Internationale Angelegenheiten, das mit dem Rumänischen Exportrat vereinbarte Büro „Innovation Alliance Center Danubius Design“ im LVI.

» Pressemitteilung 31.03.2014

energietag_2014.jpg Hochkarätige Referenten beim Energietag Baden-Württemberg 2014:

Die Energiewende – Sorge um die Zukunft


Stuttgart, 28. März 2014.    „Energietag Baden-Württemberg 2014 – ZUKUNFT braucht ENERGIE, sicher, effizient, wirtschaftlich“ – lautete das Motto des diesjährigen Energietages, den der LVI – Landesverband der Baden-Württembergischen Industrie in Kooperation mit dem VfEW, Verband für Energie- und Wasserwirtschaft Baden-Württemberg und dem GAV, Großabnehmerverband Energie Baden-Württemberg, am heutigen Freitag im Haus der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young in Stuttgart durchgeführt hat. Mit dem Energietag, der in dieser Form bereits zum 5. Mal stattfand, sollen die Herausforderungen der Energiewende aus Landes-, Bundes- und europäischer Sicht verdeutlicht werden. Hochkarätige Referenten – unter ihnen Umweltminister Franz Untersteller, MdL – vermittelten vor dem Hintergrund der augenblicklichen Situation der Umsetzung der Energiewende in Deutschland Gesichtspunkte zur Verträglichkeit von Ein-griffen in den Strommarkt, nachhaltige Rohstoff- und Energiebeschaffung für Europa, den Status der Energiewende in Deutschland, die Chancen und Risiken aus Industriesicht, Energie- und Ressourcenpolitik für Baden-Württemberg und die Energiewende in ihrer Reflektion in der Gesellschaft. » Energietag BW 2014

Öffentlichkeitsbeteiligung in der Kritik:

Baden-Württembergische Wirtschaft kritisiert Verwaltungsvorschrift als untauglich


Stuttgart, 27.03.14. Die baden-württembergische Wirtschaft, repräsentiert durch den Handwerkstag, den Industrie- und Handelskammertag sowie den Landesverband der Industrie, begrüßt zwar die Absicht der Landesregierung, bei großen Infrastrukturprojekten durch eine frühzeitige Bürgerbeteiligung für mehr Akzeptanz bei der Bevölkerung und für einen reibungslosen Ablauf der Vorhaben sorgen zu wollen. Die Verwaltungsvorschrift Öffentlichkeitsbeteiligung sei aber generell für private Investitionsvorhaben nicht geeignet. Vor allem lehnen die Wirtschaftsvertreter die Einbeziehung von Projekten von Unternehmen ab, die keine Infrastrukturvorhaben sind. » Pressemitteilung, 27.03.2014

Energiewende hat oberste Priorität für die Industrie

Konjunktur: Chancen für einen kräftigen Aufschwung


Stuttgart, 19. März 2014 Für die baden-württembergische Industrie zeichnete sich Ende 2013 ein zarter Wachstumskurs ab, der sich zu Jahresbeginn verstetigt. „Der starke Konsum im Inland, gepaart mit einer Aufhellung der Exportmärkte, fördert den Optimismus“, ergänzte LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch und fügte hinzu: “dennoch bleiben Risiken.“ Die jüngste Entwicklung in der Ukraine und die Unsicherheiten in den Finanzmärkten wirken belastend. Zudem muss auch die Bundesregierung ihre Hausaufgaben machen. Um einen nachhaltigen und höheren Wachstumspfad zu erreichen, benötigt die deutsche und baden-württembergische Industrie gute Rahmenbedingungen für Investition, Wachstum und Beschäftigung. „Ganz oben auf der Agenda steht dabei die Energiewende“, kommentierte der LVI-Präsident. » Pressemitteilung, 19.03.2014

Konjunktur gewinnt an Schwung - für 2014 stehen die Zeichen auf Wachstum

Industrie startet mit Optimismus ins Jahr 2014


Stuttgart, 15.01.2014  Konjunkturelle Frühindikatoren sagen einen robusten positiven Trend voraus. Die wachsende Dynamik in den Auslandsmärkten, kombiniert mit einer stabilen Binnennachfrage, sorgt für eine gute Stimmung in der baden-württembergischen Industrie. „Die Unternehmen sind zuversichtlich, aber noch nicht euphorisch“, ergänzte LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch und fügte hinzu „entscheidend für einen nachhaltigen Aufschwung wird die Entwicklung der Investitionen sein“. Baden-Württemberg nimmt im neuen „Innovationsindikator“ der Telekom-Stiftung und des BDI weiterhin eine Spitzenstellung ein. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, müssen Rahmenbedingungen konsequent verbessert werden. Zentrale Handlungsfelder für den LVI-Präsidenten sind u.a. „bezahlbare Energiepreise, leistungsfähige Infrastruktur, flexible Arbeitsmarktregelungen und keine Mehrbelastungen durch Steuern und Abgaben“. » Pressemitteilung. 15.01.2014

Personalnotiz

LVI: Koch erneut zum Präsidenten gewählt
 

Stuttgart, 11.12.2013 Auf der Mitgliederversammlung des Landesverbands der Baden-Württembergischen Industrie e.V. (LVI) wurde Dr. Hans-Eberhard Koch am Montag in den Räumen der Ernst & Young GmbH in Stuttgart für weitere drei Jahre zum Präsidenten gewählt. Der Vorsitzende der Geschäftsführung/Gesellschafter der Witzenmann GmbH in Pforzheim tritt seine fünfte Amtszeit als Präsident des Spitzenverbands der Südwestindustrie an. » Pressemitteilung, 11.12.2013

Gute Position Deutschlands darf nicht aufs Spiel gesetzt werden

Konjunktur: steigende Dynamik, Investitionen fehlen


Stuttgart, 9. Dezember 2013 Die baden-württembergische Industrie holt in der zweiten Jahreshälfte auf. Auftragseingang und Umsatz liegen auf Vorjahresniveau. „Die Aufhellung der Exportmärkte, insbesondere des Euroraums, untermauern die starken Impulse des Binnenmarktes und werden sich auch 2014 fortsetzen.“, ergänzte LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch und fügte hinzu „wir sind optimistisch für 2014, aber noch nicht euphorisch“. Die bekannten Risiken im Euroraum bleiben bestehen und auch der US-Haushaltsstreit birgt Unsicherheiten. Zudem stimmt der Koalitionsvertrag der Bundesregierung nachdenklich. „Er atmet den Geist des Paternalismus und kann Vorbote für eine Geringschätzung privater Initiativen, Unternehmertum und Marktwirtschaft sein“, kommentierte der LVI-Präsident. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Politik sich selbst für Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze lobt, die Leistung der Unternehmen und ihrer Arbeitnehmer aber nicht anerkennt. » Pressemitteiung, 09.12.2013

startseite_halbzeitbilanz_klein.jpg Wirtschaft zieht Zwischenbilanz:

Landesregierung zur Halbzeit im Rückstand


Die Zwischenbilanz der baden-württembergischen Wirtschaft für die grün-rote Landesregierung sieht klaren Handlungsbedarf für die zweite Hälfte der Legislaturperiode. Der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT), der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) sowie der Landesverband der Industrie (LVI) setzen sich kritisch, aber differenziert mit den Politikfeldern Bildung, Energie, Haushalt/ Steuern, Innovation/Technologie, Verkehr sowie der Politik des Gehörtwerdens auseinander.

» Pressemitteilung, 7.11.2013

Wählervotum gegen Steuer- und Abgabenerhöhungen ernst nehmen!

Kein Selbstläufer: Konjunktur braucht Investitionen


Stuttgart, 25. September 2013 Die baden-württembergische Industrie erwartet im Verlauf der zweiten Jahreshälfte eine leichte Belebung der Konjunktur. „Zwar belastet das Nachfragetief der europäischen Abnehmer und die abgeschwächte Dynamik in den Schwellenländern unsere export-orientierten Unternehmen“, ergänzte LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch und fügte hinzu „aber die Zeichen für einen positiven Trend mehren sich“. Entscheidend für ein Aufleben der ökonomischen Dynamik im Inland werden die Weichenstellungen nach der Bundestagswahl sein. Das deutliche Wählervotum gegen Steuer- und Abgabenerhöhungen, gegen Umverteilung und Staatsquote ist ein klarer Auftrag an die künftige Bun-desregierung. Sie muss nun den Rahmen setzen, in dem der Investitionsmotor sowohl mit privaten als auch mit öffentlichen Mitteln angekurbelt werden kann, um den aktuellen positiven Trend zu verstärken. » Pressemitteilung, 25.09.2013

LVI-Präsident Koch schlägt Alarm: Rot-Grüne Steuerpläne schaden
schon heute der Investitionsbereitschaft


In der Pressemitteilung vom 9. August begrüßt LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch die aktuelle positive Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) zur Stabilität der deutschen Wirtschaft. Deutschland sei ein wesentlicher Pfeiler in der europäischen Wirtschaft mit erheblicher – auch internationaler – Signalwirkung, betonte Koch. Dies sei insbesondere der Industrie zu verdanken, die seit 15 Jahren eine bemerkenswerte Renaissance erlebe und deren Anteil an der Wertschöpfung sich stabil auf hohem Niveau bewege.
» Pressemitteilung, 09.08.2013

215.jpg Mittelstand: wirtschaftliche Lage durchaus positiv, aber politische Rahmenbedingungen drücken die Stimmung erheblich

Wettbewerbsfähigkeit erhalten, Zukunft sichern, vorausschauend Planen, Herausforderungen positiv annehmen und gestalen, sind Schlagworte, die der Vorsitzende des LVI-Arbeitsausschusses Mittelstand und Wirtschaftspolitik Robert Schöttle der Politik mit auf den Weg gab. Der Mittelstandsbeauftragte der Landesregierung, Peter Hofelich, MdL, stand dem Ausschuss für einen Gedankenaustausch in den Räumen der Witzenmann GmbH in Pforzheim zur Verfügung. Trotz aller Unwägbarkeiten wegen der bevorstehenden Energiewende, angedachten Steuerplänen und Fragen der Mittelstandsfinanzierung schätzen die Unternehmen die Lage der baden-württembergischen Industrie momentan noch als positiv ein.
» Pressemitteilung, 22.07.2013

haus_des_landtags___vorderansicht_mit_beflaggung2.jpg LVI: Ja zum Klimaschutz – Nein zum geplanten Klimaschutzgesetz

Im Rahmen einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landtags von Baden-Württemberg nutzte der LVI am 4. Juli 2013 die Gelegenheit, seine Bedenken zu dem Gesetzentwurf der Landesregierung zur Förderung des Klimaschutzes in Baden-Württemberg zu äußern. Der LVI wurde in dieser Anhörung durch Experten seines Arbeitsausschusses Umweltschutz sowie durch den Gutachter Prof. Dr. Martin Beckmann von der Kanzlei Baumeister Rechtsanwälte vertreten.
» Pressemitteilung, 04.07.2013

Trotz erwarteter Trendwende: Unsicherheiten hemmen Investitionen

Industrieller Mittelstand fürchtet Belastungen


Stuttgart, 19. Juni 2013 Auch nach einem schwachen Jahresauftakt bleibt die baden-württembergische Industrie zuversichtlich und erwartet die konjunkturelle Trendwende in der zweiten Jahreshälfte 2013. Hemmnis bleibt die schwache Nachfrage im wichtigsten Absatzmarkt Europa. Zusätzlich zeigt die Weltkonjunktur niedrigere Wachstumsraten als in den letzten Jahren. „Doch letztlich sind es weniger die weltwirtschaftlichen Risiken als vielmehr die Sorge wegen zusätzlicher Belastungen am Standort Deutschland, die insbesondere im industriellen Mittelstand auf die Stimmung drückt. Deshalb korrigieren wir unsere Prognose für die wirtschaftliche Entwicklung leicht nach unten“, brachte LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch die Befürchtungen der Industrie auf den Punkt. Basis für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft sind die bislang intakten industriellen Wertschöpfungsketten. Zwei Drittel des Wachstums erwirtschaftet die Industrie und mit einem Anteil von 90 Prozent an den Ausgaben für Forschung und Entwicklung ist sie Treiber des Fortschritts. Der Erfolg der deutschen und baden-württembergischen Industrie ist aber kein Selbstläufer.
» Pressemitteilung, 19.06.2013

Rahmenbedingungen für Mittelstand und Industrie als kritischer Faktor

LVI blickt optimistisch ins Jahr 2013

Stuttgart, 20. März 2013 Die konjunkturelle Trendwende erwartet die Industrie für die zweite Jahreshälfte 2013. Die positiven Anzeichen beim Auftragseingang und den Geschäftserwartungen in der baden-württembergischen Industrie werden zu Jahresbeginn spürbar stärker. Hemmnis ist und bleibt die schwache Nachfrage in der Eurozone. Wachstumstreiber für die Südwest-Industrie stellen die Ausfuhren in Drittländer, mit Schlüsselrollen für USA und China, dar. Damit die Industrie ihre Wachstumskraft vollkommen entfalten kann, benötigt diese stabile Rahmenbedingungen sowie eine solide Energie- und Rohstoffpolitik. „Für Baden-Württemberg erwarten wir 2013 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von über einem Prozent, für den Bund leicht darunter“, bekräftigte LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch die positiven Aussichten am Mittwoch in Stuttgart.
» Pressemitteilung, 20.03.2013

Industrie: Steuererhöhungsdebatten kontraproduktiv

LVI erwartet 2013 Konjunktur mit Licht und Schatten

Stuttgart, 10.12.2012 Die Industrie bleibt, trotz unklarer Erwartungen und der europäischen Staatsschuldenkrise, ein stabiler Anker in der konjunkturellen Seitwärtsbewegung. Die baden-württembergischen Unternehmen blicken mit Zuversicht in das Jahr 2013 und stellen sich auf ein moderates Wachstum von ca. 1,2 Prozent für Baden-Württemberg in diesem und im kommenden Jahr ein. Entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung sei die glaubwürdige Konsolidierung der Staatshaushalte und eine Investitions- und Wachstumsoffensive der Unternehmen. Zudem dürften bei allen europäischen Widrigkeiten innenpolitische Handlungs-bedarfe nicht vernachlässigt werden. „Die Industrie benötigt wettbewerbsfähige Energie- und Rohstoffpreise sowie eine optimale Infrastruktur und förderliche Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung, um Innovations- und Wachstumsmotor zu bleiben“, bekräftigte LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch am Montag in Stuttgart.
» Pressemitteilung; 10.12.2012

Personalnotiz

LVI-Präsident Koch wieder ins BDI-Präsidium gewählt


Berlin, 26.11.2012 Der Präsident des Landesverbands der Baden-Württem-bergischen Industrie (LVI), Dr. Hans-Eberhard Koch, wurde im Rahmen der heutigen Mitgliederversammlung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) erneut in das BDI-Präsidium gewählt. Neuer Präsident ist der bisherige Vizepräsident Ulrich Grillo, der Hans-Peter Keitel zum Jahresende ablöst.
» Pressemitteilung, 26.11.2012

Industrie fordert ehrgeizigere Haushaltskonsolidierung

LVI: Vertrauenskrise dämpft Konjunktur

Stuttgart, 24.10.2012 Auch die Konjunktur in Baden-Württemberg und Deutschland wird durch Unsicherheit und zunehmende Investitionszurückhaltung der Unternehmen und Verbraucher belastet. Hauptursache hierfür ist die Schulden- und Bankenkrise im Euroraum. Neben der sich eintrübenden Weltkonjunktur drückt das die Zuversicht der Unternehmen in Deutschland; so haben sich die Geschäftserwartungen seit April 2012 von Monat zu Monat verschlechtert. „Weiterhin gute Rahmenbedingungen für die Industrie verbunden mit glaubwürdiger Konsolidierung der öffentlichen Haushalte sind notwendig, um das Vertrauen in die Nachhaltigkeit der Staatsfinanzen wieder herzustellen und die Konjunktur zu beleben“, so LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch am Mittwoch in Stuttgart.
» Pressemitteilung, 24.10.2012

rohstoffe_drkoch_0122.jpg Rohstoffgipfel Baden-Württemberg

Steigende Kosten und heftige Preisschwankungen bestimmen seit Jahren die Märkte zahlreicher Rohstoffe. Technologiegetriebene Standorte wie Deutschland sind mehr denn je abhängig von den Weltmärkten. Vor diesem Hintergrund fand am 2. Juli in Stuttgart unter dem Motto „Rohstoffknappheit – ist Ihre Geschäftsbasis noch sicher?“ der erste Rohstoffgipfel in Baden-Württemberg statt, der gemeinsam von BDI, LVI und PwC durchgeführt wurde.

» Pressemitteilung, 02.07.2012

Industrie fordert verlässliche und planbare Energie- und Innovationspolitik

LVI: Positive Grundstimmung in der Industrie

Stuttgart, 27.6.2012 Die aktuelle Situation der Industrie in Baden-Württemberg wie auch in Deutschland ist durch Kontraste geprägt: Einerseits herrscht im Hinblick auf die wirtschaftliche Lage und die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen nach wie vor eine positive Grundstimmung. Andererseits verdüstern jedoch die Staatsschuldenkrise, die Zukunft des Euros sowie die nachlassende Konjunktur in wichtigen Absatzmärkten die Perspektiven der Unternehmen. Die zunehmende Verunsicherung über die künftige konjunkturelle Entwicklung ist unübersehbar. „Der Schlüssel für die weitere Aufwärtsentwicklung der Länder der Euro-Zone, des gesamten europäischen Binnenmarktes und Deutschlands sind erkennbare Anstrengungen zur Lösung der Staatsschuldenkrise“, so LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch am Mittwoch in Stuttgart.
» Pressemitteilung, 27.06.2012

Industrie schätzt Transparenz bei Straßenbauprojekten

LVI: Priorisierung ist gut, Flexibilität auch!

Stuttgart, 19.06.2012 „Es ist bemerkenswert, mit welcher Konsequenz die Landesregierung die Priorisierung von Straßenbauprojekten umgesetzt hat. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass wir mit den Priorisierungskriterien und ihrer Gewichtung nicht ganz einverstanden sind.“ So kommentierte LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch die von Ministerpräsident Kretschmann und Verkehrsminister Hermann vorgestellte Liste der in den nächsten Jahren prioritär anzugehenden Bundesfernstraßenprojekte und insbesondere das zugrunde liegende Verfahren.
» Pressemitteilung, 19.06.2012

Industrie kritisiert Steuererhöhungspläne

LVI: Steuererhöhungsorgien schaden allen!

Stuttgart, 13. Juni 2012 „Seit Monaten hören wir eine Steuererhöhungsidee nach der anderen. Mal geht es um die Einkommensteuer, mal um die Grundsteuer, die Grunderwerbsteuer ist schon durchgewunken, Gewerbesteuerhebesätze sind ohnehin ein Dauerthema. Und alle paar Jahre holt man dann halt wieder die wohlfeile Vermögenssteuer aus der Mottenkiste. Unter verantwortungsvoller Finanzpolitik stelle ich mir etwas anderes vor.“ So kritisierte der Präsident des Landesverbands der Industrie, Dr. Hans-Eberhard Koch, die fortlaufenden Bemühungen, öffentliche Haushalte über die Einnahmenseite zu sanieren – „und das in einer Phase beispiellos hoher Steuereinnahmen!“
» Pressemitteilung, 13.06.2012

LVI zum Netzentwicklungsplan Strom 2012 für die Bundesrepublik Deutschland

Am 30.05.2012 haben die vier Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) im Rahmen ihrer Gespräche mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zu den Erfordernissen der Energiewende den ENTWURF des Netzentwicklungsplans Strom (NEP) für das Jahr 2012 veröffentlicht. Unter anderem zeigt der Entwurf den benötigten Netzausbau in den nächsten 10 Jahren auf.
» Pressemitteilung, 01.06.2012

imgp2946.jpg Baden-Württembergische Industrie engagiert sich für weltweiten Klimaschutz

Im Rahmen des Staatsbesuches der Präsidentin von Costa Rica, Laura Chinchilla, in Stuttgart unterzeichnete deren Minister für Auswärtige Beziehungen, José Enrique Castillo Barrantes, und der Geschäftsführende Vorstand des Landesverbandes der Baden-Württembergischen Industrie (LVI), Wolfgang Wolf, einen Letter of Intent mit dem Ziel, Teile der degradierten Waldflächen Costa Ricas wieder aufzuforsten.
» Pressemitteilung, 25.05.2012

dsc09955_k.jpg Energiewende nur im Schulterschluss zu stemmen

LVI: Starke Industrie trotzt nachlassender Konjunktur


Stuttgart, 21.3.2012 Nach zwei äußerst wachstumsstarken Boom-Jahren flacht sich die konjunkturelle Entwicklung in Baden-Württemberg wie auch in Deutschland erwartungsgemäß ab. Die aktuell größte Gefahr für die Weltwirtschaft stellt weiterhin die in fast allen Industrieländern geradezu explodierte Staatsverschuldung in Kombination mit labilen Finanzmärkten dar. „Dennoch bestehen gute Chancen, dass die baden-württembergische wie auch die deutsche Wirtschaft nach einer Wachstumsdelle im Winterhalbjahr in der zweiten Jahreshälfte wieder deutlich an Fahrt aufnehmen“, so LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch am Mittwoch in Stuttgart.
» Pressemitteilung, 21.03.2012

LVI zur Photovoltaikvergütung und Energieeffizienzrichtlinie

Kurz nach der Veröffentlichung der gemeinsamen Position von Bundeswirtschaftsminister Rösler und Bundesumweltminister Röttgen zur Photovoltaikvergütung und zur Energieeffizienzrichtlinie hat der LVI gegenüber der dpa seine Bewertung abgegeben: „Grundsätzlich begrüßt der LVI die von den Ministern Röttgen und Rösler vorgesehene ‚Abschmelzung’ der Fördersätze für die Solarenergie als einen Schritt in die richtige Richtung, so sein Präsident Dr. Hans Eberhard Koch.
» Pressemitteilung, 23.02.2012

7262773_xs_strassenbau.jpg Straßenbau: Industrie erkennt Analyse an, zweifelt aber an den Konsequenzen

LVI: Straßenerhaltung konsequent finanzieren!

Stuttgart, 18. Januar 2012 „Im Koalitionsvertrag kündigte die Landesregierung an, das Landesstraßennetz ’in einen guten Zustand bringen und modernisieren’ zu wollen. Die dafür nach eigenen Angaben nötigen 100 Millionen Euro pro Jahr bringt sie aber nicht auf.“ So kritisierte der Präsident des Landesverbands der Industrie, Dr. Hans-Eberhard Koch, die Äußerungen von Ministerpräsident Kretschmann und Verkehrs- und Infrastrukturminister Hermann zum Landesstraßenbau in Baden-Württemberg, und ergänzte: „Die lobenswerte Transparenz ist das eine – die fehlenden Mittel sind das andere.“
» Pressemitteilung, 18.01.2012

Industrie fordert eine stabilitätsorientierte und Vertrauen schaffende Politik

LVI: Realität weiterhin besser als Konjunkturprognosen

Stuttgart, 13. Januar 2012  Zum Jahreswechsel präsentieren sich die baden-württembergische wie die deutsche Industrie weiterhin in einer robusten Verfassung. Die wirtschaftliche Dynamik des Jahres 2011 hat die Erwartungen bei weitem übertroffen. Nach zwei fulminanten Aufschwungjahren ist für das laufende Jahr nunmehr mit einer zyklischen Konjunkturabschwächung zu rechnen. „Die baden-württembergische Industrie erwartet für 2012 immerhin einen Zuwachs des realen Bruttoinlandsprodukts in Baden-Württemberg von etwa 1,5 bis 2 Prozent, der damit über dem für den Bund erwarteten Anstieg von + 1 Prozent liegt“, so LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch am Freitag in Stuttgart.
» Pressemitteilung, 13.01.2012

lvi_mv_2011_kretschmann_koederitz_koch_wolf.jpg Ministerpräsident Kretschmann setzt auf den guten Rat des LVI

LVI: Baden-Württemberg ist und bleibt Industrieland!

Stuttgart, 8.12.2011 Auf der Mitgliederversammlung des Landesverbands der Baden-Württembergischen Industrie e.V. (LVI) betonte Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch die Bedeutung der Industrie als Lokomotive für Wohlstand und Beschäftigung. Ministerpräsident Winfried Kretschmann setzt auf eine vertrauensvolle Gesprächsbasis mit dem LVI, um gemeinsam das Beste für Baden-Württemberg zu erreichen, IBM-Chefin Martina Koederitz hob die Bedeutung systematischen Innovationsmanagements für die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der Industrie hervor und unterstrich den wesentlichen Beitrag der Informationstechnologie dazu.
» Pressemitteilung, 8.12.2011: Jahrestagung

Industrie ist Stützpfeiler der Wirtschaft Baden-Württembergs

LVI: Realwirtschaft ist intakt

Stuttgart, 8.12.2011 Auch im Frühherbst 2011 präsentierten sich die baden-württembergische wie die deutsche Industrie noch in einer äußerst robusten Verfassung. Aus konjunkturell-realwirtschaftlichem Blickwinkel dürfte der Konjunkturzyklus nach zwei fulminanten Aufschwungjahren in eine gewisse Reifephase mit einer merklichen Abkühlung eintreten. Sorge bereitet jedoch die deutlich gestiegene Wahrscheinlichkeit heftiger externer Schocks, die die im Kern gesunde globale Realwirtschaft erneut nach unten ziehen könnten. „Insbesondere die baden-württembergischen Unternehmen sind auf den Märkten weltweit tätig und exzellent für die Zukunft gerüstet. Diese Chancen müssen nun durch eine stabilitätsorientierte und vertrauenschaffende Politik flankiert werden“, so LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch am Donnerstag in Stuttgart.
» Pressemitteilung, 8.12.2011

s_21_wolf_20111121.jpg LVI: Ein Ausstieg aus S21 wäre eine Geldverschwendung in Milliardenhöhe

Erneut Werbefahnen für ein
„Nein zum Ausstieg“ zerstört


Ostfildern – 21.11.2011 „Es stimmt mich sehr nachdenklich, dass wir uns im Vorfeld der ersten Volksabstimmung in Baden-Württemberg immer wieder Gedanken darüber machen müssen, wie es um den Respekt vor anderen Meinungen bestellt ist.“ Dies sagte LVI-Geschäftsführer Wolfgang Wolf anlässlich der jüngsten Sachbeschädigungen vor dem Verbands¬gebäude. Bereits zum dritten Mal wurden vor dem Sitz des Landes¬verbandes der Baden-Württembergischen Industrie Fahnen für das Projekt Stuttgart 21, das der LVI als „Baden-Württemberg 21“ versteht, zerstört.
» Pressemitteilung, 21.11.2011

Enge Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Umwelttechnologie vereinbart

Ostfildern, 24.10.2011     Das Technologie- und Innovationszentrum Umwelttechnik und Ressourceneffizienz – Baden Württemberg GmbH – INUTEC-BW, der neuen Landesagentur und die Plattform Umwelttechnik e.V. als landesweites Netzwerk für Umwelt- und Energietechnik streben eine enge Zusammenarbeit und Kooperation an, um gemeinsam die Herausforderung in den Bereichen Umwelt-, Energie- und Klimapolitik im Sinne der baden-württembergischen Industrie zu meistern. Dies mit dem Ziel „Umwelttechnologie aus Baden Württemberg international noch stärker anzubieten“, stellt Michael Auer (PU-Vorsitzender und LVI-Beiratsmitglied) fest.

Baden-Württembergische Industrie begrüßt Energie-Monitoring

Stuttgart, 19. Oktober 2011   „Der BDI begrüßt völlig zurecht das von der Bundesregierung beschlossene Monitoring zur Begleitung der Energiewende und stellt dabei auch die notwendigen Anforderungen an diesen Prozess heraus“, so LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch am Mittwoch in Stuttgart.
» Pressemitteilung, 19. Oktober 2011

Krise nur durch Vertrauen zu bewältigen

Stuttgart 12.10.2011    Entgegen allen „Untergangsszenarien“ betonen in einem jüngst geführten Gespräch zwischen LVI und Vertretern von regional als auch international tätigen Banken alle Beteiligten, dass sich in Baden-Württemberg weder die Realwirtschaft noch die Kreditinstitute in einer Krise befinden. „Stattdessen handelt es sich um eine Finanz- und Staatsverschuldungskrise, in der sich alle gesellschaftlichen Gruppierungen dieser Verantwortung stellen müssen. Allen voran die Politik, die durch klare und abgestimmte Signale wieder ein grundsätzliches Vertrauen bei den investierenden und konsumierenden Kräften schaffen muss“, so LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch. Die baden-württem­bergische Industrie befindet sich nach wie vor in hervorragender Verfassung. Im Bereich der Kreditvergabe und Finanzierung ergeben sich derzeit keine erkennbaren Probleme. Die Unternehmen brauchen starke Banken als Partner zur Finanzierung. Aus diesem Grund lehnt der LVI überzogene regulative Eingriffe im Bankensektor mit negativen Auswirkungen auf das Privat- und Firmenkundengeschäft und den damit verbundenen vielfältigen Risiken für die Realwirtschaft ab.
» Pressemitteilung, 12. Oktober 2011

Industrie wünscht sich mehr Ehrgeiz bei der Haushaltskonsolidierung

LVI: Dynamik der Industrie ungebrochen


Stuttgart, 6.10.2011        Nach einem ausgesprochen dynamischen Start ins laufende Jahr präsentieren sich die baden-württembergische wie die deutsche Wirtschaft zur Jahresmitte weiterhin in ausgezeichneter Verfassung. Aus realwirtschaftlicher Perspektive ist auch für 2012 ein robustes Wachstum zu erwarten. Allerdings hat die Gefahr erneuter externer Schocks deutlich zugenommen. Die globalen Risikofaktoren, wie etwa instabile Finanzmärkte und steigende Staatsschulden im Konzert mit Krisenspekulationen und Stimmungsverschlechterungen, führen zur globalen Verdüsterung des Konjunkturhimmels. „Das Gerede passt nicht zur soliden Auftragslage und zur ungebrochenen weltwirtschaftlichen Dynamik der Industrie“, so LVI–Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch am Donnerstag in Stuttgart. Weiterhin forderte er die Landesregierung auf, die Haushaltskonsolidierung mit mehr Elan anzugehen, anstatt erst dann eine Nullverschuldung anzukündigen, wenn es sich kaum mehr vermeiden lässt.
» Pressemitteilung, 06.10.2011

Industrie fordert Verbesserung der Investitions- und Standortbedingungen
 
LVI: Industrie treibt das Wachstum an

Stuttgart, 2.08.2011 Die konjunkturelle Erholung der baden-württembergischen wie der deutschen Wirtschaft ist in einen breit ange-legten Aufschwung eingemündet. Die Unternehmen bereiten mit der Auf-stockung der Belegschaften, der Beschaffung neuer Ausrüstungen sowie der Erstellung neuer Bauten eine weitere Expansion ihrer Aktivitäten vor. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte nehmen infolge von Einkommenssteigerungen zu. Die strukturelle Arbeitslosigkeit geht weiter zurück, und Baden-Württemberg wie Deutschland gewinnen an Attraktivi-tät für ausländische Arbeitskräfte. „Damit steigen die Aussichten auf ein kontinuierliches Wachstum der heimischen Wirtschaft“, so LVI–Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch am Dienstag in Stuttgart. Um die konjunkturelle Erholung zu verstetigen, sind jedoch mehr öffentliche und verstetigte pri-vate Investitionen nötig. Dazu braucht es Rahmenbedingungen, unter de-nen es sich lohnt, weiterhin am Standort Deutschland bzw. Baden-Württemberg zu investieren. Mit Blick auf Stuttgart 21 fordert der LVI, „den Eiertanz zu beenden“ und das Projekt endlich zu realisieren.
» Pressemitteilung, 02.08. 2011

Ohne Frauen in MINT-Berufen ist das Fachkräfteproblem nicht lösbar

LVI ist Partner im Bündnis „Frauen in MINT-Berufen“

Stuttgart, 04.07.2011 Der Landesverband der Baden-Württembergischen Industrie e.V. (LVI) unterzeichnet das „Bündnis für Frauen in MINT-Berufen“ und unterstützt damit aktiv die gleichnamige Landesinitiative des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg sowie des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Berufe in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) sind für die baden-württembergische Industrie von zentraler Bedeutung, und die Steigerung des Frauenanteils hat eine hohe Priorität, um den aktuellen und zukünftigen Bedarf an gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu decken.
» Pressemitteilung, 04.07.2011

kretschmann_koch_energietag2011_web.jpg Hochkarätige Referenten beim Energietag Baden-Württemberg 2011:

Nach Fukushima - Die Energiewende muss marktwirtschaftlich realisiert werden

Stuttgart, 10. Juni 2011. Energietag Baden-Württemberg 2011 – Versorgung 2.0 Unsere Chancen erkennen und handeln“ – lautet das Motto des diesjährigen Energietages, den der LVI – Landesverband der Baden-Württembergischen Industrie e. V. in Kooperation mit dem VfEW, Verband für Energie- und Wasserwirtschaft Baden-Württemberg e. V. und dem GAV, Großabnehmerverband Energie Baden-Württemberg e. V., am heutigen Freitag im Haus der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young in Stuttgart durchgeführt hat. Hochkarätige Referenten – unter ihnen Ministerpräsident Winfried Kretschmann – vermittelten vor dem Hintergrund der Geschehnisse in Japan wissenschaftliche Sichten, Wege in der Forschung, neue Technologien, neue Produkte und Lösungen sowie die politischen Weichenstellungen zur Sicherung des Industriestandorts Deutschland / Baden-Württemberg.
» Pressemitteilung, 10. Juni 2011

Industrieverband blickt zurück – und nach vorn

60 Jahre LVI

Stuttgart, 17.05.2011    Stuttgart. Der Landesverband der Baden-Württembergischen Industrie e.V. (LVI) feiert am 18. Mai seinen sechzigsten Geburtstag. Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch und das geschäftsführende Vorstandsmitglied Wolfgang Wolf blicken eher nach vorn als zurück. „Der LVI führt seit 60 Jahren im Sinne seiner Mitglieder den Dialog mit Politik und Verwaltung. Die baden-württembergische Industrie begegnet natürlich auch der neuen Landesregierung offen, konstruktiv und ohne Vorbehalte. Wir haben ein gemeinsames Interesse an einem prosperierenden Standort Baden-Württemberg“, so der LVI-Präsident.
» Pressemitteilung, 17.5. 2011

Industrie sorgt sich um die gesunde Struktur des Landes

LVI: Allzu viel ist ungesund – und teuer!

Stuttgart, 09.05.2011    „Der am Wochenende verabschiedete Koalitionsvertrag der künftigen Landesregierung ist inhaltlich äußerst ambitioniert und enorm umfangreich. Die Industrie begrüßt das Bekenntnis der neuen Landesregierung zum Industriestandort Baden-Württemberg“, so der Präsident des Landesverbands der Baden-Württembergischen Industrie, Dr. Hans-Eberhard Koch. Angesichts der gesunden Struktur des Landes sollten aber keine Baustellen aufgemacht werden, die mehr wirtschaftliche Nachteile als Vorteile erbrächten.
» Pressemitteilung, 9.5.2011

Industrie hat zum Jahresauftakt wieder Fahrt aufgenommen

LVI: Investitionsfähigkeit erhalten

Stuttgart, 23.03.2011 Die Basis des Konjunkturaufschwungs in Baden-Württemberg gewinnt zusehends an Breite, nicht zuletzt wegen der überraschend robusten Verfassung des Arbeitsmarkts. [...] „Es ist mit einem kontinuierlichen Erstarken der Binnennachfrage zu rechnen, die für den weiteren Aufschwung der baden-württembergischen Wirtschaft ein wichtiger Impulsgeber sein wird“, so LVI–Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch am Mittwoch in Stuttgart.
» Pressemitteilung, 23. 03.2011

Weichen für den Innovations- und Innovationsstandort stellen

LVI: Gefestigter Aufschwung mit Fragezeichen

Stuttgart, 25.11.2010        Die baden-württembergische Wirtschaft arbeitet sich mit großer Stärke aus der Krise heraus. „Motor dieser Entwicklung ist die exportorientierte Industrie, die vom nach wie vor günstigen Klima der Weltwirtschaft profitiert“, so LVI-Präsident Dr. Hans-Eberhard Koch am Donnerstag in Stuttgart.
» Pressemitteilung, 25.11. 2010

Die „Mission Zukunft“, die am 10 Oktober im Raumfahrttag gipfelte, war erneut ein voller Erfolg. Die „Mission Zukunft“ ist eine Initiative die vom Forum Luft- und Raumfahrt (LRBW), dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Airbus Defence and Space und dem Land Baden-Württemberg gemeinsam seit 6 Jahren voran getrieben wird. Alle zwei Jahre findet der Raumfahrttag statt. » Pressemitteilung, 16.10.2014

Landesindustrie und Ministerpräsident fordern höhere Innovationsbereitschaft

LVI: Koch erneut zum Präsidenten gewählt

Stuttgart, 25.11.2010     Auf der Mitgliederversammlung 2010 des Landesverbands der Baden-Württembergischen Industrie e.V. (LVI) wurde Dr. Hans-Eberhard Koch für weitere drei Jahre zum Präsidenten gewählt. Bei seinem Werben für ein innovationsfreundliches Klima fand er in Ministerpräsident Mappus einen entschiedenen Fürsprecher.
» Pressemitteilung, 25.11.2010

Industrie sieht dem weiteren Jahresverlauf optimistisch entgegen LVI: Gute Stimmung hält an Stuttgart, 6. Juli 2017 – Der Start ins Jahr ist geglückt. Die baden-württembergische Industrie ist auf einem positiven Kurs für ein erfolgreiches Gesamtjahr, konstatierte LVI-Vizepräsident Heinrich Baumann anlässlich der Veröffentlichung der LVI-Standpunkte und ergänzte: "Die Vorzeichen für das erste Halbjahr scheinen sich laut der aktuellen Entwicklungen zu bestätigen." Die allgemeine Verunsicherung durch Brexit, Trump und Co. zeichne sich nach wie vor nicht in den Kennzahlen ab. Entsprechend sei die Stimmung in der baden-württembergischen Industrie weiterhin her-vorragend. Das Auslandsgeschäft entwickle sich positiv und trage seinen Teil zur guten Stimmung bei. Die Segel seien richtig gesetzt, um deutlich positive Jahresziele zu erreichen. Dennoch bestehe kein Grund zum Über-mut; der bisherige Erfolg basiere auf einem schwachen Euro, moderaten Ölpreisen und einer expansiven Geldpolitik der EZB – "Faktoren, auf die wir nur bedingt Einfluss haben", so der LVI-Vizepräsident, der zudem auf un-klare innenpolitische Aussichten angesichts der bevorstehenden Bundes-tagswahl hinwies: "Gerade in den anhaltenden guten Zeiten ist es essenziell, industrie- und standortpolitische Weichen zu stellen, die der Industrie die Möglichkeit geben, auch in einem schwierigeren Umfeld nicht nur zu bestehen, sondern im internationalen Vergleich weiterhin voranzugehen." » Pressemitteilung, 6. Juli 2017