Zusammenarbeit mit Rumänien weiter intensiviert

Am 13. und 14. Oktober fand in Bukarest das Innovationsforum statt, in dessen Rahmen eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Region Reghin, dem DAC (Danubius Academic Consortium), dem LVI und dem vom LVI betreuten Forum Luft- und Raumfahrt unterzeichnet wurde.  Ziel dieser Kooperationsvereinbarung ist es, gemeinsame Projekte im Bereich der elektrischen Antriebe in der Luftfahrt durchzuführen.

Ein weiterer Punkt dieser Reise war der Besuch des Industrieparks von Galati an der Donau, wo ein wichtiger Standort der Masterausbildung Integrale Innovation des DAC residieren wird und der LVI sowie seine Mitglieder über das DAC auch künftig die Möglichkeit haben werden, Sitzungen abzuhalten. Schwerpunkt in Galati werden die Bereiche Logistik sowie Umwelt und Energie und insbesondere die Anwendungen erneuerbarer Energieträger sein.

Diese beiden Projekte haben auch große Beachtung sowohl bei politischen Mandatsträgern als auch bei Verbänden und Bildungsinstitutionen auf dem Innovationskongress gefunden. Im Rahmen des Kongresses hatte LVI- Geschäftsführer Wolfgang Wolf die Möglichkeit, zum Thema Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Unternehmensentwicklung zu sprechen und dabei den Zusammenhang zwischen hoher Innovationskraft, hohem Beschäftigungsstand bzw. geringer Arbeitslosigkeit und überdurchschnittlicher Wachstumsraten am Beispiel Baden-Württembergs aufzuzeigen. Auch die Bedeutung von Wertschöpfungsketten und Clustern besprach Wolfgang Wolf in seinem Vortrag.

Ziel dieses Kongresses, der in mehreren Workshops die Themen „Horizon 2020: ein neues Verständnis von Bedürfnissen der KMU im Bereich Innovation“, „Wissenstransfer und Smart-Specialization in einer innovativen Donau-Region“, „Integrale Innovation“, „Partnerschaft für Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Export“, „Unternehmensgründungen, Innovation und gewerbliches Eigentum“, „Fertigungsort von Bauprodukten in einer Kreislaufwirtschaft“ sowie „Nicht-metallische Materialien und Ressourcen: ein Schlüsselaspekt in der Modernisierung der rumänischen und europäischen Industrie“ behandelte, war es, best-practice Beispiele zu entdecken, weiterzuentwickeln und zu verbreiten.

Breiten Raum nahmen auch europäische Projekte ein, über die intensiv mit Vertretern der EU-Kommission diskutiert worden ist.

In dem Danubius Academic Consortium sind 12 Universitäten aus zehn verschiedenen Ländern des Donauraums vertreten, in denen Masterabsolventen aus den Bereichen Ingenieurswesen, Architektur und Design ausgebildet werden. 18 dieser Absolventen hielten sich auch im Zeitraum vom 4. bis 6. Oktober zu einem interessanten Besuch in Baden-Württemberg auf.