Gedankenaustausch mit der Wirtschaftsministerin

Am 26. September trafen sich LVI-Vorstand und -Beirat zu einem Gedankenaustausch mit Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL. Ein zentrales Thema seitens des LVI war der Wohlstand des Standorts und die Selbstverständlichkeit, mit der er hingenommen wird.

Die LVI-Vertreter, an ihrer Spitze Dr. Hans-Eberhard Koch, appellierten an die Ministerin, sich gemeinsam mit der Wirtschaft für eine größere „gesellschaftliche Begeisterung“ in einer der erfolgreichsten Regionen der Welt stark zu machen. Die Ministerin signalisierte, sich der Problematik bewusst zu sein und die gemeinsame Arbeit der Industrie und des Ministeriums an den sogenannten „Industrieperspektiven 2025“ aus den vergangenen Jahren aufzugreifen.



In einem zuvor sehr offenen Austausch hatten die LVI-Vertreter bereits zuvor einige wichtige Anliegen vorgebracht und dabei ein offenes Ohr der Ministerin gefunden. Sie unterstrichen die Bedeutung und die Möglichkeiten von Gründungen, sowohl im Start-up-Bereich als auch bei Ausgründungen etwas älterer Mitarbeiter, die sich häufig als nachhaltiger erwiesen. Zudem, so eine klare Aussage aus dem LVI-Vorstand, müsse insbesondere der industrielle Mittelstand die Transformation seiner Strukturen und Geschäftsmodelle bewältigen – Stichworte wie Digitalisierung, Elektromobilität und Industrie 4.0 spielten dabei eine große Rolle. Breiten Raum nahm dabei auch die Erwartung der Industrievertreter ein, dass in diesen Fragestellungen das Wirtschaftsministerium als ureigenes für die Belange der Wirtschaft zuständiges Ressort als wichtiger Ansprechpartner fungiere.

Weitere Themen des Austauschs waren die Berührungspunkte mit anderen Ministerien in den wichtigen Fragen des Güterverkehrs und der Logistik oder der Energiepolitik, die Genehmigungsverfahren für industrielle Anlagen und nicht zuletzt die Bedeutung der intensiv diskutierten Freihandelsabkommen für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg.