LVI unterstützt TTIP-Kampagne des BDI

Ein transatlantisches Handels- und Investitionsabkommen bietet Unternehmen wie Verbrauchern enorme Chancen. In vielen Bereichen der Verhandlungen geht es um ganz alltägliche Themen, die jedes deutsche Unternehmen, das auf dem US-Markt erfolgreich sein möchte, betreffen.



Im transatlantischen Handel gibt es eine Reihe von Handelsbarrieren. Neben Zöllen sind dies insbesondere nicht-tarifäre Handelshemmnisse, unter anderem aufgrund unterschiedlicher Standards und Regulierungen. Für die Unternehmen bedeutet dies doppelte Prüfungs- und Zulassungsverfahren und somit deutlich höhere Kosten sowie mehr Bürokratie. Der BDI setzt sich seit Mitte der 90er Jahre für ein umfassendes und ambitioniertes transatlantisches Handels- und Investitionsabkommen ein. Von einem solchen Abkommen sind langfristig signifikante Wohlstandsgewinne zu erwarten.

TTIP soll Unternehmen ermöglichen, durch den Abbau von Hemmnissen im Bereich von Zöllen Regulierungen und den US-Markt einfacher, schneller und kostengünstiger bedienen zu können. Dies würde Spielräume für Investitionen in Forschung, Entwicklung und Arbeitsplätze eröffnen. Dabei müssen zugleich hohe Standards in der Produktqualität, der Produktsicherheit sowie beim Verbraucher- und Umweltschutz gesichert werden.

Die Öffentlichkeit sollte sich selbst ein Bild über die Verhandlungsziele, die Inhalte und die Vorteile des TTIP machen können. Nur dann führen wir eine Debatte, in der sich Mythen und Bedenken frühzeitig entkräften lassen. BDI und LVI möchten zu einer solchen Versachlichung beitragen und zugleich auf die Chancen eines Abkommens hinweisen.



Der BDI macht auf vielfältige Weise auf Neuerungen und Fortschritte sowie Hintergründe und Fakten bezüglich der TTIP aufmerksam. Auf seiner Homepage informiert er die Öffentlichkeit unter den Rubriken "Transatlantischer Markt", "Argumente für TTIP", "Mythen, Fakten, Argumente", "TTIP im öffentlichen Dialog", "Diskussion um Wachstumseffekte" und "Transparenz" umfassend zum Thema TTIP.

Darüber hinaus werden immer wieder Unternehmer aus kleinen, mittleren und großen Unternehmen für Podcasts und Kurzfilme auf Youtube vom BDI interviewt und haben so die Möglichkeit, die unternehmerische Sicht der TTIP darzustellen - so beispielsweise auch die Trumpf GmbH & Co. KG sowie die Robert Bosch GmbH. Auch erstellt der BDI regelmäßig Broschüren und andere Schriftstücke, in denen Unternehmen und Verbände, von LVI-Mitgliedern dabei die Siemens AG sowie die Daimler AG, ihre ganz persönliche Sicht und Argumente zu TTIP darstellen können.
Auch informiert der BDI über die Sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter und Google+, um eine möglichst breite Öffentlichkeit zu erreichen.

Der BDI hat sich bereits stark mit seinen "Mitstreitern" vernetzt, sodass dem geneigten Leser eine Fülle von Informationen und Meinungsbildern aus ganz unterschiedlichen Branchen und Wirtschaftszweigen sowie Forschungseinrichtungen, wie beispielsweise dem Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI), dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA), dem Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI), dem ifo-Institut sowie dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW), zur Verfügung stehen.

Schließlich sei noch hingewiesen auf eine Veröffentlichung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zur "Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) zwischen der EU und den USA - Fakten, Informationen, häufig gestellte Fragen und Antworten". Wir werden Sie regelmäßig an dieser Stelle über die neuen Entwicklungen in den TTIP-Verhandlungen sowie über neue Aktionen des BDI zur TTIP informieren.