CSR-Forum 2012


Eröffnung durch EU-Energiekommissar Günther H. Oettinger


8. Deutsches CSR-Forum erfolgreich beendet

Vom 17. bis 18. April 2012 fand im Haus der Wirtschaft in Stuttgart das 8. Deutsche CSR-Forum statt, an dem sich auch der LVI als Mitveranstalter einbrachte. Das Deutsche CSR-Forum ist zwischenzeitlich die größte Veranstaltung über nachhaltige Unternehmensführung und Corporate Social Responsibility im deutschsprachigen Raum. Rund 550 Teilnehmer aus 20 Ländern informierten sich und diskutierten über die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen sowie über Nachhaltigkeitsstrategien. In zahlreichen Workshops tauschten sie sich zudem über zukunftsfähige Lösungen für mehr Nachhaltigkeit aus. Ein Schwerpunkt der Veranstaltung bildete das Thema „Biodiversität“, um den Schutz der weltweiten Artenvielfalt (auch) entlang der Wertschöpfungskette gerecht zu werden. Das Forum wurde von einer Expo begleitet, auf der zahlreiche Unternehmen die Möglichkeit nutzten, ihre Arbeit im Nachhaltigkeitsbereich darzustellen.





Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des Deutschen CSR-Preises für herausragendes CSR-Engagement an Dr. Kurt Bock, dem Vorstandsvorsitzenden der BASF durch Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Insgesamt wurden sieben Unternehmen für die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung in den verschiedenen Kategorien ausgezeichnet.

Hochkarätige Referenten wie EU-Kommissar Günter H. Oettinger, Umweltminister Franz Untersteller und der Vorsitzende der Geschäftsführung von Robert Bosch, Franz Fehrenbach, brachten ihre Gedanken zu einem verantwortungsvollem Umgang mit der Umwelt und der Energie im Zeichen des globalen Klimawandels ein. Dabei wurde auch auf notwendige Konsequenzen aus den Erfahrungen der Konferenz von Rio (1992) und der im Juni stattfindenden Nachfolgekonferenz der Vereinten Nationen „Rio plus 20“ eingegangen, in der die „Green Economy“ zum zentralen Thema gewählt wird. Nachhaltiges Wirtschaften soll im Sinne einer Win-Win-Situation dazu beitragen, dass Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherheit unserer Wirtschaft nachhaltig verbessert werden. Hierzu zählen die Verbesserung der Energie- und Ressourceneffizienz, nachhaltiges Produktdesign, soziale Verantwortung für Mitarbeiter sowie familienfreundliche und gesundheitsförderliche Arbeitsplätze. Vor diesem Hintergrund stellte Franz Fehrenbach auch den Nutzen nachhaltiger Unternehmensführung am Beispiel von Robert Bosch dar.


Podiumsdiskussion mit Franz Untersteller und Franz Fehrenbach


Der LVI wirkte auch in diesem Jahr gerne an dieser Veranstaltung mit, da „Nachhaltigkeit“ als komplexe Zieltriade aus Ökologie, Ökonomie und Sozialverträglichkeit in unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken ist. Die damit verbundenen Veränderungen und die entsprechenden Anpassungen bieten stets Chancen, aber auch Risiken. Aufgabe der Entscheidungsträger ist es, die Chancen zu nutzen, Risiken zu minimieren und die künftige Entwicklung so zu gestalten, dass Veränderungen und Anpassungen im Gleichschritt gehen, sodass auch für zukünftige Generationen einen lebenswerte Umwelt sicher gestellt wird. Im Sinne von CSR übernehmen deutsche / baden-württembergische Unternehmen seit vielen Jahren im In- und Ausland Verantwortung. Denn die Industrie weiß, dass eine langfristig ausgerichtete und nachhaltige Unternehmens-führung dauerhafte Werte schafft, von denen nicht nur die Wirtschaft, sondern die gesamte Gesellschaft profitiert.

Nähere Informationen zu dem Forum erhalten Sie unter www.csrforum.eu.